Offizelle Seite des
FFV Heidenheim e.V.

FFV Heidenheim vs. FV Asch-Sonderbuch

1:3 (0:1)

Serie gerissen trotz guter Leistung des FFV Heidenheim

 

Nachdem die FFV Verbandsligafrauen in den letzten fünf Spielen jeweils punkten konnten, mussten sie am vergangenen Sonntag eine unglückliche 1:3 Heimniederlage gegen den FV Asch-Sonderbuch einstecken. Unglücklich deshalb, weil alle Gegentore durch Standardsituationen entstanden sind.

Die Gastgeberinnen waren von Beginn an hellwach und ließen den Gegner durch frühes Pressing nicht zum Spielaufbau kommen. Durch viele Ballgewinne und teilweise gute Spielkombinationen auch über die Außenbahnspielerinnen konnte man sich schon in der ersten Hälfte der Partie etliche Chancen erarbeiten. Die erste gute Möglichkeit hatte Ramona Schmid. Der Ball kam von Franzi Schüßler auf Verena Hörger, die den Ball gut in die Spitze auf Ramona Schmid durchgesteckt hat. Beim Torschuss hatte die Torspielerin des FV Asch-Sonderbuch aber noch ihre Fingerspitzen dran. Pech beim Torabschluss hatte auch Vina Crnoja, die durch einen schönen Doppelpass mit Verena Hörger zum Abschluss kam, aber leider nur die Latte traf. Eine Führung wäre zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Möglichkeiten verdient gewesen. Die Gäste konnten bis dahin noch keine gute Chance herausspielen, erzielten dennoch in der 26. Minute durch einen Eckball das 0:1, da in dieser Situation nicht energisch und konzentriert genug verteidigt wurde. Leider wurde der Spielfluss immer wieder seitens des beidseitig sehr schwach leitenden Schiedsrichters wegen vermeintlicher Fouls unterbrochen. So kamen die Gäste in der 39. Minute zu ihrer zweiten Chance. Ein Freistoß aus 18 Metern landete für die ansonsten gut agierende Torspielerin Janina Liber unhaltbar vom Innenpfosten im Tor. Doch geschlagen geben wollte man sich im Heidenheimer Lager aufgrund der gezeigten Leistung noch lange nicht. Man blieb seiner Linie treu und spielte weiter konzentriert nach vorne. Es wurde jetzt seitens des FFV ein noch höheres Tempo angeschlagen und massiv Druck aufgebaut. Auch auf die Abwehrreihe um Tigi Bah war erneut Verlass, denn die Gäste agierten in dieser Phase fast ausschließlich mit langen Befreiungsschlägen. Eine schöne Möglichkeit, den Anschlusstreffer in der ersten Hälfte zu erzielen, hatte dann Tina Neubrand. Nach einer von Verena Hörger kurz getretenen Ecke auf Franziska Schüßler flankte diese den Ball in den Strafraum, wo Tina Neubrand zum Einschuss bereitstand. Doch leider scheiterte sie gleich zweimal am Pfosten.

Nach der Halbzeitpause legten die Heidenheimerinnen dann nochmal eine Schippe drauf und spielten mit noch mehr Tempo und Druck nach vorne. Der Gegner wurde überwiegend in die eigene Hälfte gedrängt und daraus ergaben sich weitere Tormöglichkeiten. Mittelfeldspielerin Anna Hornetz umspielte gleich mehrere Gegenspielerinnen und ihr Pass erreichte Verena Hörger auf der rechten Seite, die den Ball in den Strafraum flankte, wo Ramona Schmid nur um Millimeter den perfekten Ball verfehlte. In der 64. Minute war es dann endgültig an der Zeit, den Anschlusstreffer zu erzielen. Nachdem sich Tina Neubrand sehr gut durchgespielt hat, legte sie nach links außen für Vina Crnoja auf, die aus spitzem Winkel zum 1:2 verkürzte. Durch eine noch offensivere Ausrichtung erhoffte man sich beim FFV noch den ein oder anderen Torabschluss, da zumindest ein Unentschieden mehr als verdient gewesen wäre. Doch in der 87. Minute wurde eine Heidenheimer Abwehrspielerin im eigenen Strafraum aus kurzer Distanz am Arm angeschossen und der Schiedsrichter entschied auf Foulelfmeter. Das hieraus resultierende 1:3 war gleichzeitig auch der Endstand.

Aufgrund der guten Leistung seitens des FFV kann man im Heidenheimer Lager mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein. Es wäre mehr drin gewesen, aber das Spielglück lag bei drei Schüssen und drei Treffern an diesem Tag auf der gegnerischen Seite. Für das nächste Spiel am kommenden Sonntag beim derzeitigen Tabellenzweiten TSV Lustnau gilt es dann wieder eine gute Leistung zu zeigen und mehr Effektivität an den Tag zu legen.

J. Liber, R. Lederer, T. Neubrand, T. Bah, A. Di Muro, A. Hornetz, F. Schüßler, R. Schmid, V. Crnoja, A. Schröm (77. L. Szatzker), V. Hörger